Hat die Türkei spioniert ?

Gibt es die nächste große Spionageaffäre im Gange? Die Schweiz hat ein Strafverfahren gegen die Türkei eingeleitet, da der Verdacht besteht, dass Mitglieder der türkischen Gemeinde systematisch ausspioniert wurden.
Der Nachrichten Agentur AFP wurde diese Tatsache von der Schweizer Bundesanwaltschaft bestätigt. Drahtzieher dieser Aktion soll ein politischer Nachrichtendienst gewesen sein. Nach dem großen Abhörskandal der USA, welcher jedoch trotz Unverständnis ohne Folgen blieb, steht nun die Frage im Raum, ob die Türkei auch straffrei davon kommt?

Was überhaupt passiert sein soll

Der Skandal soll laut Medienberichten überwiegend Türken der Universität Zürich betreffen. Wieso erst jetzt von dem Verfahren berichtet wird, ist nicht ganz sicher. Angefangen haben die Behörden bereits Mitte März, nachdem vorher mit der Schweizer Regierung Rücksprache gehalten wurde. Nach der Rücksprache wurde entsprechend das Ok von der Regierung gegeben.
Um die Betroffenen zu schützen, hat sich die Regierung jedoch geweigert, genauer ins Detail zu gehen. Welche Organisationen möglicherweise noch betroffen sind, bleibt ungenannt.

Für die Türkei ist der Völkermord an den Armeniern bereits Geschichte und wird auch stark zurückgewiesen. Wenig überraschend ist daher in der aktuellen politischen Lage, dass Türken die in Zürich studieren, kritisch begutachtet werden. Manche von ihnen haben an Seminaren zum Thema Völkermord an den Armeniern teilgenommen. Glaubt man den Berichten, so sollen zwei Männer Fotos angefertigt haben, von allen türkischstämmigen Teilnehmern, die sich kritisch geäußert haben.

In der Schweiz gilt das Schweizer Recht

Dementsprechend empfing der Schweizer Außenminister Didier Burkhalter den türkischen Außenminister Mevlüt Cavusoglu. Ziel des Treffens waren unter anderem die Versuche, auch in der Schweiz Wahlkampf für Erdogan zu betreiben. Vor kurzem haben abgesagte, aber geplante Wahlkampfauftritte für viel Aufruhr gesorgt. Deutschland und die Niederlande haben aus Sicht der Türkei Ausreden benutzt, um zu verhindern, dass auch die Landsleute in Westeuropa für das Referendum begeistert werden können.
Sollte Erdogan diese Wahl gewinnen, würde er damit zu Alleinherrscher der Türkei aufsteigen. Kritiker sehen die Menschenrecht in Gefahr.

Neben der Schweiz stehen türkische Imame in Deutschland im Verdacht, für die türkisch Regierung gezielt Erdogan-Gegner auszuspionieren. Inwiefern diese Tatsache jedoch der Wahrheit entspricht, muss noch geprüft werden.

Warum knickt Deutschland ein, aber andere Länder nicht

Wenn sogar die Schweiz eine Strafanzeige stellt, dann wird schnell die Frage in den Raum geworfen, warum Deutschland nichts unternimmt? Die Niederlande greifen hart durch, genau wie Österreich. Einzig und allein Deutschland lässt sich abgesehen von lachhaften Reden deutscher Politiker, immer noch herumschubsen. Auf den Ausgang dieser Klage sind die Bürger mehr als gespannt.

Bergsteigen in der Schweiz

Die Schweiz gehört zu den naturbelassenen Orten, die erstens leicht zu erreichen sind, und zweites genügend Abwechslung bieten. In der Schweiz kommen zudem Bergsteiger vollkommen auf ihre Kosten. Besonders beliebt ist dabei die so genannte Haute-Route. Jedes Jahr besuchen erfahrene und weniger erfahrene Bergsteiger das kleine Land, um diese Route hautnah zu erleben. Diese Hochgebirgs-Landschaft ist einmalig. Abenteurer berichten immer wieder, wie sehr sie dieses Erlebnis geprägt hat. Dabei ist wichtig zu erwähnen, wie anspruchsvoll diese Route tatsächlich sein kann. Ohne entsprechende Vorbereitungen und einen Guide sollte nicht losgezogen werden. Vor kurzem ist ein schweizer Bergsteiger verunglückt. Zwar geschah das Unglück auf einem anderen Berg, jedoch zeigt dieses Szenario, dass auch erfahrene Bergsteiger nicht vor Fehlern gefreit sind.

Im Laufe der mehrtägigen Haute-Route wird Charmonix in Frankreich und Zermatt in der Schweiz überquert. Ob im Sommer oder zur Winterzeit spielt bei der Tour keine große Rolle. Wer Lust auf ein wenig arktischen Flair hat, wird von den Otemmagletscher hellauf begeistert sein. Natur so weit das Auge reicht.
Nachdem der anstrengende Weg auf die Spitze des Tête Blanche gemeistert wurde, kann der Ausblick vom 3707 Meter hohen Berg in vollen Zügen genossen werden.

Vorbereitung erleichtert den Aufstieg

Bergsteigen ist anstrengend, da brauchen wir uns nichts vormachen. Daraus folgt die logische Konsequenz: Bevor der Berg bezwungen wird, muss vorher schon genügend gearbeitet werden. Insbesondere sollte der Fokus auf die Ausdauer gelegt werden. Durch die dünnere Luft, wird der Aufstieg deutlich erschwert.
Auch Sportler kommen bei manchen Bergen an ihre Grenzen. Ist das Abenteuer geplant, sollte unmittelbar mit dem Training begonnen werden.

Zwischen zig verschiedenen Methoden, wie sich die Ausdauer und damit das Durchhaltevermögen steigern lässt, ist Joggen wohl die unkomplizierteste Art.
Wer täglich mehrere Kilometer läuft, am besten mit verschiedenen Intervallen, legt einen soliden Grundstein, um den Aufstieg nicht abbrechen zu müssen.
Beachtet werden sollte, dass der Erfolg nicht von heut auf morgen kommt.
Komplette Anfänger sollten mit wenigen Kilometern anfangen, und sich dann kontinuierlich steigern.

Nehmen Sie an Infoveranstaltungen teil

Vor dem Start sollten so viele Informationen wie möglich zur geplanten Strecke eingeholt werden. Natürlich lassen sich die meisten Informationen im Internet finden. Viel interessanter ist es jedoch, einen Ansprechpartner zu haben. Gerade in der Schweiz finden immer wieder Infoveranstaltungen statt, die auch anfängerfreundlich sind.

Erkundigen Sie sich im Vorfeld über neue Termine. Durch einen direkten Ansprechpartner können Fragen direkt geklärt werden. Mit einem positiven Gefühl zu starten macht zudem deutlich mehr Spaß.