Die E-Zigarettenregulierung in der Schweiz

Nicht nur in der EU, sondern auch in weiteren Ländern, ist die Dampferbewegung auf dem Vormarsch. Überwiegend ist das Dampfen als gesündere Alternative ins Leben gerufen worden, damit mehr Leute aufhören, den schädlichen Tabak zu konsumieren. Die Anzahl der Todesopfer durch Tabakkonsum weltweit beträgt mehrere Millionen. Um diesen traurigen Trend zumindest entgegenzuwirken, versuchen immer mehr Dampfer und auch diverse Vereine, die Regulierungen in der Schweiz zu lockern. Insbesondere ist der Verkauf von Liquids, so heißt die Flüssigkeit, welche verdampft wird, welche Nikotin enthalten, verboten.

Die logische Konsequenz für alle Raucher die in der Schweiz leben ist dadurch, dass sich immer mehr Raucher die Liquids aus dem Ausland bestellen.
Ob dampfen generell gesünder ist, da streiten sich auch die Experten. Dennoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die gesundheitlichen Folgen für Dampfer größer sind, ziemlich gering.

Wie jeder Raucher wissen sollte, beinhaltet eine Zigarette neben den bekannten Bestandteilen, wie Nikotin, Teer und Kohlenmonoxid, auch zig tausende Stoffe, wovon mehrere hundert Stoffe krebserregend sind. Wer trotzdem freiwillig Zigaretten konsumiert, der wird mit E-Zigaretten, wie beispielsweise auch dampfi.ch sie verkauft, kein größeres Risiko eingehen.

Aktuelle Bekanntheit in der Schweiz

Nimmt man die Zahlen vom Suchtmonitoring heran, so hat die Mehrzahl, genauer gesagt 97,6% der Schweizer Bevölkerung schon von der E-Zigarette gehört. Somit scheint die E-Zigarette zumindest in der Schweiz nicht mehr unbekannt zu sein.
Zusätzlich zum Bekanntheitsgrad, scheinen auch viele überwiegend jüngere Schweizer schon mal an einer Dampfe gezogen zu haben. Ungefähr 35,4% der 15- bis 19-Jährigen und 30,5% der 20- bis 24-Jährigen nutzt solch ein Gerät

am meisten.

Obwohl die Bevölkerung offenkundig nichts gegen den Konsum von E-Zigaretten hat, möchte die Regierung die Jugend weiterhin schützen. Zwar ist der Schutz der Jugendlichen insbesondere durch den Verbot von nikotinhaltigen Liquidsgegeben, aber das ist nicht genug. Die starke Abhängigkeit, die viele Raucher entwickelt haben, beruht zwar auf dem Nikotin, aber da etwas verdampft und inhaliert wird, sind dennoch potentielle Gefahren gegeben, wovor Jugendliche geschützt werden müssen.

Wo darf überhaupt gedampft werden?

Schon länger wird versucht, die Gesundheit von Nichtrauchern mit Gesetzen, wo überhaupt geraucht werden darf, besser zu schützen. Da wird berechtigterweise die Frage gestellt, wo überhaupt gedampft werden darf? Schließlich gibt es auch Bürger, die sowohl keinen Zigarettenrauch und keinen Dampf einatmen möchten.
An manchen Orten ist der Geruch zusätzlich besonders unangenehm.

Generell ist es schwer zu verallgemeinern, wo bedenkenlos gedampft werden darf, und wo nicht. Wie genau die Regelung am Arbeitsplatz ist, hängt teilweise von der Firma bzw. dem Chef ab. In allen Firmen ist der Konsum von Zigaretten verboten. Da im Gesetz nicht explizit die E-Zigaretten erwähnt werden, obliegt es streng genommen dem Chef, wie er das in seiner Firma regeln möchte. Die Mehrheit der Firmen ist jedoch für ein Rauchverbot.

Viele Raucher kennen den Drang, nach dem Essen eine zu rauchen. Nicht

neu ist das Rauchverbot in Restaurants. Möchte hier nach dem Essen geraucht werden, so muss das Lokal verlassen werden. Doch wie ist das bei E-Zigaretten? Um Ärger zu vermeiden, sollte vor dem Dampfen nachgefragt werden. Wirte können, wenn Sie wollen, ein Verbot aussprechen.

Generell lässt sich sagen, dass im Zweifelsfall immer nachgefragt werden sollte. An öffentlichen Orten bzw. in Gebäuden, versteht es sich eigentlich von selbst, dass dort weder geraucht, noch gedampft werden sollte.

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